• Jonas Groneick

Meine 7 aufregendsten Nationalparks der Welt


Die Natur ruft und was gibt es Schöneres als diesem Ruf mit einer wunderschönen Reise zu folgen? Ich war für Euch in sieben aufregenden Nationalparks dieser Welt. Gigantische Bäume, Schnee, massive Wasserfälle, Tiere und die krassesten Landschaften haben mir jede Reise zu einer besonderen gemacht.



1. Yosemite & Sequoia Nationalpark


Diese beiden gigantischen Nationalparks befinden sich in der USA, genauer gesagt in dem Bundesstaat Kalifornien. Man erreicht sie beide mit dem Auto von Los Angeles oder San Francisco aus.



  • Sequoia Nationalpark: Einfach gewaltig


Für ihn gibt es nur ein Wort, um es zu beschreiben: Gewaltig!

Dort ist einfach alles riesig, da sogenannte Mammutbäume wachsen, welche im Englischen mit "Sequoia"übersetzt werden.

Diese Bäume Nordamerikas sind die höchsten und ältesten Bäume der Welt.

Gewaltige Stämme ragen bis zu 85 meter aus der Erde.

Mit einem Auto war es kein Problem durch den Park zu fahren, überall waren Parkbuchten, wo man halten konnte, um die Pracht der Bäume zu bewundern oder um kleine Wanderungen zu machen.





  • Yosemite Nationalpark: Der Klassiker


Der Yosemite Nationalpark zählt zu einem der bekanntesten Nationalparks der Welt, seine nähe zu San Francisco macht ihn für Besucher und Einheimische zu einem beliebten Ausflugsziel. Für Naturfreunde ist dieser Park eine Augenweide, er glänzt mit tiefen Tälern, unglaublichen Wasserfällen und spektakulären Wanderwegen. Der Park ist riesig, sodass man dort Tage verbringen kann und man hat immer noch nicht alles sehen können.

Des Weiteren lockt er Kletterer aus aller Welt an, da sich die Berge optimal für Kletterausflüge anbieten.

Beide Nationalparks sind unfassbar schön, die gewaltige Landschaft ist atemberaubend.

Wenn Ihr Euren Urlaub in Kalifornien planen wollt, solltet Ihr die Nationalparks nicht auslassen. Ein absolutes Muss für jeden Naturliebhaber!


Tipps:

  • Plant euren Besuch wenn möglich in der Nebensaison und vermeidet die heißen Sommermonate Juli und August

  • Mietet Euch für die Besichtigung ein Auto - Man ist unabhängig und sämtliche Parkmöglichkeiten erlauben das Aussteigen und Besichtigen einiger richtig sehenswerter Aussichtspunkte

  • Bei längeren Aufenthalten im Park solltet Ihr Euch über Übernachtungsmöglichkeiten, Tiere, Wetter oder Wanderwege gut informieren

  • Eintritt pro Fahrzeug 35 $ (32€)

  • Bucht vorher, also so früh es geht eure Übernachtungen





2. Iguazu Nationalpark


Gewaltige Wasserfälle stürzen 100 meter in die Tiefe. Dieser spektakuläre Nationalpark befindet sich in Südamerika, im 3-Länder-Eck von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Genauer gesagt liegt er genau auf der Grenze von Argentinien und Brasilien.

Tosender, ohrenbetäubender Klang der hinabstürzenden Wassermassen, Wasser ins Gesicht kriegen, bis auf die Haut nass werden - nur dieses Motto gab es hier und es war der Hammer!

Der Nationalpark ist in Südamerika sehr beliebt und lockt daher auch sehr viele Touristen an. Ich habe ihn im Februar besucht und da tummeln sich Menschenmengen. Da der Park jedoch ziemlich groß ist, haben sich die Menschenmengen ein wenig aufgeteilt und man hatte immer Zeit sich dieses krasse Naturschauspiel anzugucken und auch auf seiner Kamera festzuhalten.

Von der Stadt Puerto Iguazu, die in der Nähe liegt, ist es sehr einfach zum Park zu gelangen. Taxen und kleine Busse fahren täglich zum Nationalpark. Des Weiteren werden in Puerto Iguazu Touren angeboten, die Euch auch zum Nationalpark bringen.


Tipps:

  • Eintritt: 54 R$ → 16,30 €

  • Öffnungszeiten: 9 – 17 Uhr

  • Helikopterflug ab 225 €

  • Bootstouren ab 65 €

  • Beste Reisezeit von März - September (28 Grad)

  • Reisegruppe bilden und mit dem Taxi fahren





3. Perito Moreno Nationalpark


Bleiben wir in Argentinien kann man den Perito Moreno Nationalpark besichtigen, dieser befindet sich im Süden des Landes und zwar im berühmten Patagonien - eine ausgedehnte Region in Argentinien.

Ein Naturschauspiel - welches ich so auch noch nie gesehen habe - bis zu 80 meter hohe Eisschichten brachen von dem berühmtesten Gletscher Südamerikas ab und fielen mit so einer Wucht ins Wasser, sodass diese ziemlich große Wellen mit sich gezogen haben.

Im Nationalpark gab es mehrere ausgebaute Wege von wo man überall den riesigen Gletscher sehen konnte.

Ich habe von El Calafate, einer kleinen Stadt auch in Argentinien, eine Ein-Tagestour gebucht und die hat sich richtig gelohnt, sie wird überall in der Stadt und auch in den Unterkünften angeboten.


Tipps:

  • Eintritt: 700 ARS (ca. 10 €)

  • Beste Reisezeit: Dezember - März (20 Grad)

  • Anreisen: Local Bus, Taxi, Tägliche Touren

  • Tour: Preis für den Eintritt in die Parks ist nicht inbegriffen

  • Bootstour zum Gletscher: 3000 ARS (ca. 40€)

  • Warme Kleidung anziehen (Kalt & windig)





4. Eduardo Avaroa Nationalpark


Dieser Nationalpark ist der beliebteste in Bolivien und auch absolut zu recht.

Hier findet Ihr die höchsten Berge, weitläufige Wüsten mit verrückten Formen, Lagunen, heiße Quellen und verschiedene Flamingo-Arten. Das Ganze erstreckt sich auf beeindruckenden 4300 Metern Höhe.

Die Anreise erfolgt über San Pedro de Atacama (Chile) oder Salar de Uyuni (Bolivien).

Einen kleinen Eindruck wie krass Bolivien sein kann, habt ihr schon in meinem Bolivien Beitrag bekommen.


Tipps:

  • Eintritt: 150 Boliivianos (ca. 20€)

  • Beste Jahreszeit : Januar - März ( ca. 20 Grad)

  • Tour buchen (San Pedro oder Salar de Uyuni)

  • Ausreichend Wasser mitnehmen und auch trinken (ca. 6-8Liter)

  • Die Höhe nicht unterschätzen





5. Torres del Paine Nationalpark


Dieser berühmte Nationalpark befindet sich im Süden von Chile, er zieht sämtliche Wanderbegeisterten aus der ganzen Welt an. Die drei Spitzen der Torres del Paine (Türme des blauen Himmels) sind das Wahrzeichen des gleichnamigen Nationalparks, man erkennt sie schon vom Weiten.

Man hat die Möglichkeit ein paar Tage in dem Nationalpark zu verbringen. Man kann zelten, wandern und diese krass geile Natur genießen. Ich habe leider den Fehler gemacht und habe nur eine Ein-Tagestour von El Calafate (Argentinien) gebucht und habe nur den Torres del Paine gesehen , trotzdem in seiner vollen Pracht. Wenn Ihr dort seid, dann genießt die unfassbare Natur, denn es gibt noch viel, viel, viel mehr zusehen als nur den Torres.

Hier gibt es einen Weiteren Artikel über Chile und den Torres del Paine Nationalpark.


Tipps:

  • Eintritt: CLP 21.000 (ca. 29 €)

  • Beste Jahreszeit: Januar - April und Oktober - Dezember (ca. 10 Grad)

  • Warme Kleidung (kalt & windig)

  • Viel Wasser trinken

  • Mindestens drei Tage im Park bleiben und zelten





6. Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark


Dieser Nationalpark befindet sich in Asien, um genau zu sein in Indonesien (Ost-Java).

Für die, die sich für Vulkane interessieren, ist ein Besuch in diesem Nationalpark ein absolutes Muss. Hierbei handelt es sich um die größte vulkanische Region mit aktiven und inaktiven Vulkanen in der Provinz.

Von Yogyakarta (Indonesien) werden Touren organisiert, die Euch zu dem Nationalpark bringen. Ich fand die Tour trotz der unbequemen und langen Busfahrt einfach klasse, da ich noch nie so große Vulkan-Landschaften gesehen habe.


Tipps:

  • Eintritt in den Park: inbegriffen

  • Beste Reisezeit: Januar - Mai

  • Warme Kleidung (kalt & windig)

  • Stellt Euch auf eine unbequeme und lange (9h) Busfahrt ein - das Reiseziel lohnt sich aber

  • Startpunkt ist fast immer Yogyakarta





7. Tam Cốc-Bích Động Nationalpark


Dieser Nationalpark befindet sich im Herzen von Vietnam und zwar in Ninh Binh (südlich von Hauptstadt Hanoi).

In der Ninh Binh Provinz liegt der wunderschöne Nationalpark Tam Coc mit seinen zahlreichen und bizarr geformten Kalksteinfelsen, die wie aus dem Nichts empor schießen. Ihre Wände sind teilweise mit Moos und teilweise mit dichtem Laub bewachsen. Flüsse befinden sich zwischen den Felsen. Viele schöne Reisfelder runden den Ausblick ab. Der Fluss Ngo Dong fließt durch die Höhlen von Tam Coc und schlängelt sich durch die Reisfelder, wo sie diese mit Wasser versorgt. Die ganze Atmosphäre wirkt so schön utopisch und mystisch, wie aus einer anderen Welt.


Tipps:

  • Eintritt: 60.000 VND (ca. 2,50€)

  • Beste Reisezeit: Januar - April

  • Mitte Februar ist es voller (Chinesisches Neujahr)

  • Bootstour durch den Fluss Ngo Dong lohnt sich

  • Ein Fahrrad oder Roller mieten - Region erkunden

  • Unterkunft in Tam Coc buchen




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