Bolivien
Vier Tage auf dem Mond

Stille, unendliche Weite, steinige Mondlandschaften, farbige Lagunen, sprühende Vulkane und eine endlose Salzwüste: Salar de Uyuni ist das größte landschaftliche Highlight Boliviens für mich und ein absolutes Muss für jeden, der dieses Land bereist. Es ist super schwer, diese atemberaubende Landschaft auf die Kameralinse zu bekommen und noch schwerer, diese Atmosphäre in Worte zu fassen.

Um zu viel Tourismus vorzubeugen, gibt es an dem Startpunkt mehrere Anmeldungsmöglichkeiten. So werden die Touristen in verschiedenen Touren eingeteilt, damit die Gruppen kleiner bleiben und ein besserer Überblick statt finden kann. Denn man möchte natürlich große Touristenansammlungen an den schönen Spots vermeiden. 

Die Mondlandschaft

Ich habe die vier-tägige Tour in meinem Hostel in San Pedro de Atacama (Chile) gebucht, sie hat mich umgerechnet 130€ gekostet. Für diese unfassbaren vier Tage war der Preis absolut in Ordnung und Empfehlenswert.

Ich wurde am ersten Tag ganz früh morgens von einem Fahrer abgeholt, welcher mich dann mit anderen Leuten zum Grenzübergang gebracht hat. Dort gab es den bolivianischen Stempel und man wurde auf Jeeps aufgeteilt, in denen man dann zu sechst die nächsten Tage verbracht hat.

Und dann ging es los! Direkt am ersten Tag ging es bis auf 5000 Metern hoch, dabei hat man gesehen, wie unfassbar schön und krass zugleich die Natur sein kann.
Die interessantesten Sachen, die wir gesehen haben und die uns direkt ins Auge gesprungen sind:

  • Vulkane

  • Aktive Vulkane

  • Natural Hot Springs

  • wilde Pelikane & Lamas

  • Die Mondlandschaft

Am Abend ging es dann für uns in eine Unterkunft. Dort wurde ein super leckeres Abendessen von der Gastfamilie vorbereitet. 

Die Canyons

Morgens um sieben Uhr gab es ein gutes Frühstück, um perfekt in den Tag zu starten. 

An diesem Tag habe ich die schönsten Canyons gesehen. Diese grenzenlose Weite war einfach unglaublich anzusehen, eine ganz andere Landschaft als am ersten Tag. Es gab große Felsen, die für jeden Kletterbegeisterten fantastisch waren.

Gegen Mittag sind wir zu einem unglaublich schönen Spot gefahren. Keine Menschen in Ausnahme unserer Gruppe waren dort. Wir waren von riesigen Felswänden umgeben, es war der perfekte Platz zum Mittagessen.

Am Nachmittag sind wir weiter gefahren, wir kamen an sehr tiefen Schluchten vorbei, die Luft stand und es gab kaum Wasserquellen. Deswegen war vieles dort relativ ausgetrocknet.

 

Die Nacht haben wir in einem Salz-Hotel verbracht. Für mich das Highlight an diesem Tag, denn jeder hat sein eigenes Zimmer mit Bad bekommen. Das Abendessen war vom feinsten zubereitet, es gab einen bolivianischen Auflauf mit einem Rotwein! 

Salar de Uyuni

Nach nur fünf Stunden Schlaf im Salz-Hotel ging es dann Nachts um vier Uhr weiter, um uns den Sonnenaufgang in der Salzwüste anzugucken. Ab dem Moment, als wir mit dem Auto in die Salzwüste gefahren sind, hatte jeder von uns ein Gefühl, was man nicht beschreiben kann. Von da an wusste man nicht, ob man in Bolivien oder im Himmel ist. Es war einfach nur traumhaft schön!!!

Ganze sechs Stunden haben wir in der Salzwüste verbracht und dabei die lustigsten Fotos und Videos gemacht und einfach diesem Naturschauspiel zugeguckt und genossen. 

Gegen Mittag sind wir dann in der Stadt Uyuni angekommen, wo die Gruppe sich dann getrennt hat. Mit einer neuen Gruppe bin ich dann zurück nach San Pedro de Atacama (Chile) gefahren. Dies hat insgesamt 24 Stunden gedauert, nächtigen konnten wir an unserem ersten Spot. 

Tipps & Tricks
  • Von San Pedro de Atacama (Chile) gehen drei und vier-tägige Touren los

  • Drei-tägige Tour: Von San Pedro nach Uyuni

  • Vier-tägige Tour: Von San Pedro zurück nach San Pedro

  • Von Uyuni ist es super einfach weiter in die Großstadt La Paz zu kommen - Alternativ kann man auch direkt nach Peru fahren

  • Man kann auf eigene Faust diese Strecke erkunden, dann seid ihr aber auf Euch allein gestellt, falls etwas passieren sollte - bucht lieber eine Tour, so seid ihr mit anderen sicherer unterwegs 

  • Bleibt ein paar Tage in San Pedro de Atacama und gewöhnt Euch ein wenig an die Höhe - Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie niedrig der Sauerstoffgehalt in 5000 Metern Höhe ist, deswegen auch: Unterschätzt die Höhe nicht! (2000 - 5000 Meter)

Die Tour

Im Preis enthalten:

  • Fahrer (Spanisch sprechend)

  • Verpflegung durch Koch (Frühstück, Mittag- und Abendessen)

  • Drei Übernachtungen

Nicht im Preis enthalten:

  • Eintritt Nationalpark (150 Bolivianos - ca. 20€)

  • Wasser (kauft Euch vorab ungefähr 6-8 Liter)

Die Route

Ihr habt Interesse und wollt mehr erfahren?

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